So funktioniert die Berechnung
Für jede Karte werden zwei Wege verglichen: Du verkaufst sie ungegradet, oder du lässt sie bewerten und verkaufst sie mit der erreichten Note. Für jede Note gilt: Gewinn = Verkaufserlös nach Gebühren und Versand − Erlös beim Roh-Verkauf − Kosten für Grading, Versand und Material pro Karte. Der Erwartungswert gewichtet diese Gewinne mit der Chance der jeweiligen Note. Die Summe über alle Karten ist der erwartete Gewinn der Sendung.
Warum der Versand mit der Kartenzahl sinkt
Hin- und Rückversand und die Versicherung fallen pro Sendung an, nicht pro Karte. Schickst du 20 Karten gemeinsam, teilen sich diese Kosten auf 20 Karten auf. Die Grading-Gebühr dagegen zahlst du für jede Karte einzeln. Je günstiger die Karte, desto stärker fallen die Fixkosten pro Karte ins Gewicht.
Nur die lohnenden Karten einsenden?
Karten mit negativem Erwartungswert verteuern die Sendung für alle anderen, denn sie bringen keinen Gewinn, verteilen aber trotzdem den Versand mit. Der Rechner zeigt deshalb, was passiert, wenn du nur die lohnenden Karten schickst. Weil sich dadurch die Kosten pro Karte ändern, wird das mehrfach durchgerechnet.
Worauf du achten solltest
- Wertgrenze: Jede Servicestufe hat eine maximale Wertgrenze. Ist die Karte nach der Bewertung mehr wert, kann ein Aufpreis anfallen.
- Wartezeit: Je nach Stufe vergehen Wochen oder Monate, in denen sich Preise ändern können.
- Preise: Die Preise für bewertete Karten schwanken stark. Nimm tatsächlich bezahlte Preise der letzten Wochen, keine Angebotspreise.
- Steuern: Regelmäßiger Handel kann als gewerblich gelten. Details dazu im Wiederverkauf-Rechner.
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